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thomas n. burg – on social media and its benefits for us, and sometimes gossip.

December 3rd, 2003
Taxonomien sind eigentlich immer nur aus der Retrospektive evaluierbar. Oft sind es auch €nderungen im Mindset, die eine andersartige Kategorisierung opportun erscheinen lassen. Wir werden voraussichtlich ein Probe aufs Exempel machen und den K-Collector in einem Projekt ausprobieren.
Zudem könnnten wir für BlogTalk 2.0 einen K-Collector aller RSS-Feeds, die im Zuge der Konferenz generiert werden, einrichten, der automatisch Beschlagwortungen vergibt, wäre das ein Thema. Falls ja, würde ich mich darum kümmern, dass wir Space auf dem Server kriegen. Wie ich das Ding derzeit verstehe list es lediglich Feeds ein. Nur auf dem Server müssen die RSS-Urls eingetragen werden.
k-collector. Paolo Valdemarins Knowledge-Management-Tool k-collector wird seit ein paar Tagen als kaufbares Produkt vertrieben. Eigentlich handelt es sich beim k-collector um eine Software, die digitale Inhalte nach Taxonomien, also nach Kategorien auswertet. Evectors, Paolos Firma, hat sich per Default für eine fixe Taxonomie entschieden: WHAT | WHERE | WHO | WHEN. Allerdings ist diese Taxonomie eine vollkommen beliebige und hätte auch ganz anders definiert werden können. Leider herrscht bei allen Taxonomien und Kategorisierungssystemen immer eine gewisse Willkür und entsprechend bei den Wissensetwicklern auch keine Standard. Gerade diesen Standard würde es im Netz besonders brauchen, wenn intelligente Auswertungen über semantische Kategorien von Internetdaten jemals groß einsetzbar sein sollen. Wie so etwas allerdings alternativ aussehen könnte, weiß ich heute noch nicht, aber mein Gefühl sagt mir, daß es ein System sein muß, das nicht die Daten beschreibt, sondern die Beziehung von Daten zueinander, in einer sehr, sehr, allgemeinen Art und Weise. [blendobox News]

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