Reference from Jan Schmidt to a paper on the German election campaigns that take place on the internet especially in weblogs. He concludes with a statement that there is still a gap between the discussions in the blogosphere and its reception via traditional mass media.
He keeps wondering what (agenda-setting) could drive professional media to not only observe and ridicule that part of the world but to interact with it.
Roland Abold hat Ergebnisse der ersten Studie zum Online-Wahlkampf in einem Working Paper des BACES (Bamberger Centrum für Europäische Studien) veröffentlicht.
[...] Was sie dabei aber vernachlässigt: schon seit längerem existieren mehrere Gruppenblogs, in denen überwiegend auf hohem Niveau informiert und diskutiert wird – zum Beispiel im Wahlblog oder im Wahlblog05. Hinzu kommen (buchstäblich) unzählige weitere Blogs, die sich an den Diskussionen beteiligen; dort reagieren Autoren auch auf das Feedback der Leser, während bei den meisten Abgeordneten-Blogs eher die Leser untereinander diskutieren (wenn überhaupt).
Was noch aussteht, wenn ich mir meine Prognosen von Ende Mai anschaue: Das Agenda-Setting von Blogs in die Massenmedien hinein. Im Moment scheint es mir, als ob die klassischen Medien (siehe oben das TAZ-Beispiel) das Thema zwar beobachten, aber es eher mit dem ‘Banalitätsargument’ abhandeln. Sind die blogbasierten Diskussionen tatsächlich irrelevant, oder drücken sich hier eher Abgrenzungsversuche des traditionellen (politischen) Journalismus aus?
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