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	<title>Comments on: Social Software &#8211; eine Emanzipation?</title>
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	<description>thomas n. burg - on social media, software tools and its benefits for us, and sometimes gossip.</description>
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		<title>By: memobuch &#187; Blog Archiv &#187; Ãœberdetermination, Social Software und die Konstitution der Blogopshäre</title>
		<link>http://randgaenge.net/texts/social-software-eine-emanzipation/comment-page-1/#comment-1381</link>
		<dc:creator>memobuch &#187; Blog Archiv &#187; Ãœberdetermination, Social Software und die Konstitution der Blogopshäre</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2006 14:10:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ich bin k&#252;rzlich &#252;ber einen Text von Thomas N. Burg auf seinen Randg&#228;ngen gestossen, der den Titel &#8220;Social Software - eine Emanzipation&#8221; tr&#228;gt. Im Prinzip wird in diesem Text ein klassisches Schema moderner Soziologie aufgegriffen, das davon ausgeht, dass die Gesellschaft durch eine soziale Ungleichheit bzw. einen Klassenkonflikt gekennzeichnet ist, der einerseits eine Zumutung f&#252;r das Individuum bedeutet, andererseits aber auch den Prozess der Vergemeinschaftung aussetzt bzw. die Vergemeinschaftung einer Erosion ausgesetzt sieht. Genauer konstatiert Burg einen &#8220;Digital Divide&#8221; und eine &#8220;Virtual Class&#8221; deren zentrale Claims &#8220;Open Software&#8221;, &#8220;Open Access&#8221; und &#8220;Open Spectrum&#8221; bilden. Kann man diese Virtuelle Klasse tats&#228;chlich im Sinne Gramscis als &#8220;historischen Block&#8221; oder &#8220;counterhegemonial formation&#8221; begreifen. Die Schwierigkeit liegt ja darin, dass eine ihrer St&#228;rken und Kennzeichen gerade die hohe Vernetzung und Fragmentierung darstellen (eben jene Eigenschaft, die auch nach Hardt/Negri und Deleuze/Guattari den Vorteil der &#8220;Bewegung&#8221; ausmachen). Die Neue Linke stellt f&#252;r Burg dann auch den sozialen Horizont dar, vor dem sich die Akteure der &#8220;Californian Ideology&#8221; positionieren - Im Gegensatz zur (neo)liberalen &#8220;New Right&#8221;. Hier stellt sich nun das Problem, dass die wichtigste Kritik an einem &#8220;naiven Klassenbegriff&#8221; gerade ihre reales Vorhandensein als &#8220;Klasse&#8221; ansetzt. Schon Rosa Luxemburg hatte ja das Problem, dass sie fragte, wie man das deutsche Proletariat zu einer sich selbst bewu&#223;ten Klasse kam. Es ging schlicht und einfach darum, die Fragmentierung des Proletariats in eine koh&#228;rente und homogene Form zu gie&#223;en (was sie w&#228;hrend der Revolution in Ru&#223;land zu beobachten glaubte). Auch das ganze Bem&#252;hen der Sozialdemokratie, sich als H&#252;terin der Wissenschaft vom Sozialismus zu bestimmen, zielte nat&#252;rlich auf eine derartige Hegemonialisierung der Arbeiterklasse. Auch kann an dieser Stelle an die Unterscheidung der &#8220;Klasse&#8221; von der &#8220;Klassenlage&#8221; von Max Weber oder Pierre Bourdieus &#8220;Klasse auf dem Papier&#8221; verwiesen werden. Wichtig w&#228;re also die Bestimmung der Stratgien zur politischen Reaggregierung der &#8220;Virtuellen Klasse&#8221;. Denn diese scheint ja ihre Einhiet in der Differenz zu finden - mal ganz davon abgesehen, ob sich z.B. die Akteure der Blogosph&#228;re tats&#228;chlich als Mitglied einer Virtual Class begreifen (oder es artikulieren). Meine Frage w&#228;re, ob es sich bei der &#8220;Virtual Class&#8221; nicht in erster Linie um eine &#8220;Klassenlage der virtuellen Klasse&#8221; handelt oder gar um eine Bewegung der Virtualit&#228;t - Deleuze und Guattari h&#228;tten wohl von einer/mehreren Fluchtlinie/n oder einem/mehreren Strom/Str&#246;men gesprochen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ich bin k&#252;rzlich &#252;ber einen Text von Thomas N. Burg auf seinen Randg&#228;ngen gestossen, der den Titel &#8220;Social Software &#8211; eine Emanzipation&#8221; tr&#228;gt. Im Prinzip wird in diesem Text ein klassisches Schema moderner Soziologie aufgegriffen, das davon ausgeht, dass die Gesellschaft durch eine soziale Ungleichheit bzw. einen Klassenkonflikt gekennzeichnet ist, der einerseits eine Zumutung f&#252;r das Individuum bedeutet, andererseits aber auch den Prozess der Vergemeinschaftung aussetzt bzw. die Vergemeinschaftung einer Erosion ausgesetzt sieht. Genauer konstatiert Burg einen &#8220;Digital Divide&#8221; und eine &#8220;Virtual Class&#8221; deren zentrale Claims &#8220;Open Software&#8221;, &#8220;Open Access&#8221; und &#8220;Open Spectrum&#8221; bilden. Kann man diese Virtuelle Klasse tats&#228;chlich im Sinne Gramscis als &#8220;historischen Block&#8221; oder &#8220;counterhegemonial formation&#8221; begreifen. Die Schwierigkeit liegt ja darin, dass eine ihrer St&#228;rken und Kennzeichen gerade die hohe Vernetzung und Fragmentierung darstellen (eben jene Eigenschaft, die auch nach Hardt/Negri und Deleuze/Guattari den Vorteil der &#8220;Bewegung&#8221; ausmachen). Die Neue Linke stellt f&#252;r Burg dann auch den sozialen Horizont dar, vor dem sich die Akteure der &#8220;Californian Ideology&#8221; positionieren &#8211; Im Gegensatz zur (neo)liberalen &#8220;New Right&#8221;. Hier stellt sich nun das Problem, dass die wichtigste Kritik an einem &#8220;naiven Klassenbegriff&#8221; gerade ihre reales Vorhandensein als &#8220;Klasse&#8221; ansetzt. Schon Rosa Luxemburg hatte ja das Problem, dass sie fragte, wie man das deutsche Proletariat zu einer sich selbst bewu&#223;ten Klasse kam. Es ging schlicht und einfach darum, die Fragmentierung des Proletariats in eine koh&#228;rente und homogene Form zu gie&#223;en (was sie w&#228;hrend der Revolution in Ru&#223;land zu beobachten glaubte). Auch das ganze Bem&#252;hen der Sozialdemokratie, sich als H&#252;terin der Wissenschaft vom Sozialismus zu bestimmen, zielte nat&#252;rlich auf eine derartige Hegemonialisierung der Arbeiterklasse. Auch kann an dieser Stelle an die Unterscheidung der &#8220;Klasse&#8221; von der &#8220;Klassenlage&#8221; von Max Weber oder Pierre Bourdieus &#8220;Klasse auf dem Papier&#8221; verwiesen werden. Wichtig w&#228;re also die Bestimmung der Stratgien zur politischen Reaggregierung der &#8220;Virtuellen Klasse&#8221;. Denn diese scheint ja ihre Einhiet in der Differenz zu finden &#8211; mal ganz davon abgesehen, ob sich z.B. die Akteure der Blogosph&#228;re tats&#228;chlich als Mitglied einer Virtual Class begreifen (oder es artikulieren). Meine Frage w&#228;re, ob es sich bei der &#8220;Virtual Class&#8221; nicht in erster Linie um eine &#8220;Klassenlage der virtuellen Klasse&#8221; handelt oder gar um eine Bewegung der Virtualit&#228;t &#8211; Deleuze und Guattari h&#228;tten wohl von einer/mehreren Fluchtlinie/n oder einem/mehreren Strom/Str&#246;men gesprochen. [...]</p>
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		<title>By: memobuch &#187; Blog Archiv &#187; Ãœberdetermination, Social Software und die Konstitution der Blogosphäre</title>
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		<dc:creator>memobuch &#187; Blog Archiv &#187; Ãœberdetermination, Social Software und die Konstitution der Blogosphäre</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2006 10:13:16 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ich bin kürzlich über einen Text von Thomas N. Burg auf seinen Randgängen gestossen, der den Titel &#8220;Social Software - eine Emanzipation&#8221; trägt. Im Prinzip wird in diesem Text ein klassisches Schema moderner Soziologie aufgegriffen, das davon ausgeht, dass die Gesellschaft durch eine soziale Ungleichheit bzw. einen Klassenkonflikt gekennzeichnet ist, der einerseits eine Zumutung für das Individuum bedeutet, andererseits aber auch den Prozess der Vergemeinschaftung aussetzt bzw. die Vergemeinschaftung einer Erosion ausgesetzt sieht. Genauer konstatiert Burg einen &#8220;Digital Divide&#8221; und eine &#8220;Virtual Class&#8221; deren zentrale Claims &#8220;Open Software&#8221;, &#8220;Open Access&#8221; und &#8220;Open Spectrum&#8221; bilden. Kann man diese Virtuelle Klasse tatsächlich im Sinne Gramscis als &#8220;historischen Block&#8221; oder &#8220;counterhegemonial formation&#8221; begreifen. Die Schwierigkeit liegt ja darin, dass eine ihrer Stärken und Kennzeichen gerade die hohe Vernetzung und Fragmentierung darstellen (eben jene Eigenschaft, die auch nach Hardt/Negri und Deleuze/Guattari den Vorteil der &#8220;Bewegung&#8221; ausmachen). Die Neue Linke stellt für Burg dann auch den sozialen Horizont dar, vor dem sich die Akteure der &#8220;Californian Ideology&#8221; positionieren - Im Gegensatz zur (neo)liberalen &#8220;New Right&#8221;. Hier stellt sich nun das Problem, dass die wichtigste Kritik an einem &#8220;naiven Klassenbegriff&#8221; gerade ihre reales Vorhandensein als &#8220;Klasse&#8221; ansetzt. Schon Rosa Luxemburg hatte ja das Problem, dass sie fragte, wie man das deutsche Proletariat zu einer sich selbst bewußten Klasse kam. Es ging schlicht und einfach darum, die Fragmentierung des Proletariats in eine kohärente und homogene Form zu gießen (was sie während der Revolution in Rußland zu beobachten glaubte). Auch das ganze Bemühen der Sozialdemokratie, sich als Hüterin der Wissenschaft vom Sozialismus zu bestimmen, zielte natürlich auf eine derartige Hegemonialisierung der Arbeiterklasse. Auch kann an dieser Stelle an die Unterscheidung der &#8220;Klasse&#8221; von der &#8220;Klassenlage&#8221; von Max Weber oder Pierre Bourdieus &#8220;Klasse auf dem Papier&#8221; verwiesen werden. Wichtig wäre also die Bestimmung der Stratgien zur politischen Reaggregierung der &#8220;Virtuellen Klasse&#8221;. Denn diese scheint ja ihre Einhiet in der Differenz zu finden - mal ganz davon abgesehen, ob sich z.B. die Akteure der Blogosphäre tatsächlich als Mitglied einer Virtual Class begreifen (oder es artikulieren). Meine Frage wäre, ob es sich bei der &#8220;Virtual Class&#8221; nicht in erster Linie um eine &#8220;Klassenlage der virtuellen Klasse&#8221; handelt oder gar um eine Bewegung der Virtualität - Deleuze und Guattari hätten wohl von einer/mehreren Fluchtlinie/n oder einem/mehreren Strom/Strömen gesprochen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ich bin kürzlich über einen Text von Thomas N. Burg auf seinen Randgängen gestossen, der den Titel &#8220;Social Software &#8211; eine Emanzipation&#8221; trägt. Im Prinzip wird in diesem Text ein klassisches Schema moderner Soziologie aufgegriffen, das davon ausgeht, dass die Gesellschaft durch eine soziale Ungleichheit bzw. einen Klassenkonflikt gekennzeichnet ist, der einerseits eine Zumutung für das Individuum bedeutet, andererseits aber auch den Prozess der Vergemeinschaftung aussetzt bzw. die Vergemeinschaftung einer Erosion ausgesetzt sieht. Genauer konstatiert Burg einen &#8220;Digital Divide&#8221; und eine &#8220;Virtual Class&#8221; deren zentrale Claims &#8220;Open Software&#8221;, &#8220;Open Access&#8221; und &#8220;Open Spectrum&#8221; bilden. Kann man diese Virtuelle Klasse tatsächlich im Sinne Gramscis als &#8220;historischen Block&#8221; oder &#8220;counterhegemonial formation&#8221; begreifen. Die Schwierigkeit liegt ja darin, dass eine ihrer Stärken und Kennzeichen gerade die hohe Vernetzung und Fragmentierung darstellen (eben jene Eigenschaft, die auch nach Hardt/Negri und Deleuze/Guattari den Vorteil der &#8220;Bewegung&#8221; ausmachen). Die Neue Linke stellt für Burg dann auch den sozialen Horizont dar, vor dem sich die Akteure der &#8220;Californian Ideology&#8221; positionieren &#8211; Im Gegensatz zur (neo)liberalen &#8220;New Right&#8221;. Hier stellt sich nun das Problem, dass die wichtigste Kritik an einem &#8220;naiven Klassenbegriff&#8221; gerade ihre reales Vorhandensein als &#8220;Klasse&#8221; ansetzt. Schon Rosa Luxemburg hatte ja das Problem, dass sie fragte, wie man das deutsche Proletariat zu einer sich selbst bewußten Klasse kam. Es ging schlicht und einfach darum, die Fragmentierung des Proletariats in eine kohärente und homogene Form zu gießen (was sie während der Revolution in Rußland zu beobachten glaubte). Auch das ganze Bemühen der Sozialdemokratie, sich als Hüterin der Wissenschaft vom Sozialismus zu bestimmen, zielte natürlich auf eine derartige Hegemonialisierung der Arbeiterklasse. Auch kann an dieser Stelle an die Unterscheidung der &#8220;Klasse&#8221; von der &#8220;Klassenlage&#8221; von Max Weber oder Pierre Bourdieus &#8220;Klasse auf dem Papier&#8221; verwiesen werden. Wichtig wäre also die Bestimmung der Stratgien zur politischen Reaggregierung der &#8220;Virtuellen Klasse&#8221;. Denn diese scheint ja ihre Einhiet in der Differenz zu finden &#8211; mal ganz davon abgesehen, ob sich z.B. die Akteure der Blogosphäre tatsächlich als Mitglied einer Virtual Class begreifen (oder es artikulieren). Meine Frage wäre, ob es sich bei der &#8220;Virtual Class&#8221; nicht in erster Linie um eine &#8220;Klassenlage der virtuellen Klasse&#8221; handelt oder gar um eine Bewegung der Virtualität &#8211; Deleuze und Guattari hätten wohl von einer/mehreren Fluchtlinie/n oder einem/mehreren Strom/Strömen gesprochen. [...]</p>
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	<item>
		<title>By: lars</title>
		<link>http://randgaenge.net/texts/social-software-eine-emanzipation/comment-page-1/#comment-621</link>
		<dc:creator>lars</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2006 19:12:33 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Thomas,

Eine Genealogie des Weblogs gibt es ja in Ansätzen schon bei Miller/Shepherd, wobei man da sicher noch etwas dazu arbeiten müsste. Dass Weblogs als Tools (aus meiner Sicht also eine diskursive Formation) Kommunikation organisieren, also spezifisch gestalten und auch andere Kommunikationen verunmöglichen, ist glaube ich nicht fraglich. Allerdings würde ich auch dem Satz &quot;Every tool is a weapon if you hold it right&quot; von Ani Di Franco zustimmen. 
Ich weiss nicht, inwieweit ich da in dieselbe Bresche wie Jan Schmidt schlage, wenn ich nach dem richtigen Gebrauch frage und er nach der Möglichkeit von Orten guten Lebens. Die Frage die ich oben stellte, richtet sich auf das Verhältnis von e-democracy, sozialem/technologischem Fortschritt und Emanzipation. Oder anders gesagt: Wer definiert den Digital Divide, welche Strategien lassen sich dagegen verfolgen und welche Rolle spielt darin die Blogosphäre.  Nachdem diese ja wirklich eine Form der Zivilgesellschaft (i.S. Gramscis) darstellt, wäre mir ein Verweis auf die Aktivität des Einzelnen nicht unbedingt ausreichend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Thomas,</p>
<p>Eine Genealogie des Weblogs gibt es ja in Ansätzen schon bei Miller/Shepherd, wobei man da sicher noch etwas dazu arbeiten müsste. Dass Weblogs als Tools (aus meiner Sicht also eine diskursive Formation) Kommunikation organisieren, also spezifisch gestalten und auch andere Kommunikationen verunmöglichen, ist glaube ich nicht fraglich. Allerdings würde ich auch dem Satz &#8220;Every tool is a weapon if you hold it right&#8221; von Ani Di Franco zustimmen.<br />
Ich weiss nicht, inwieweit ich da in dieselbe Bresche wie Jan Schmidt schlage, wenn ich nach dem richtigen Gebrauch frage und er nach der Möglichkeit von Orten guten Lebens. Die Frage die ich oben stellte, richtet sich auf das Verhältnis von e-democracy, sozialem/technologischem Fortschritt und Emanzipation. Oder anders gesagt: Wer definiert den Digital Divide, welche Strategien lassen sich dagegen verfolgen und welche Rolle spielt darin die Blogosphäre.  Nachdem diese ja wirklich eine Form der Zivilgesellschaft (i.S. Gramscis) darstellt, wäre mir ein Verweis auf die Aktivität des Einzelnen nicht unbedingt ausreichend.</p>
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	<item>
		<title>By: Thomas N. Burg</title>
		<link>http://randgaenge.net/texts/social-software-eine-emanzipation/comment-page-1/#comment-618</link>
		<dc:creator>Thomas N. Burg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2006 14:12:31 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Lars,
ich wurde unlängst gefragt, ob Tools einen Einfluss auf eine Organisation bzw. die Menschen ausüben können. Ich war zunächst verwundert, weil das ja technikdeterministischer Häresie gleichkommt. Andererseits - angestoßen durch die Frage, quasi getriggert - bin ich doch der Meinung, dass Tools scheinbar einen Einfluss haben. Wobei unklar bleibt, wieweit ein sozialer, kultureller Kontext das Tool schon vorgefertigt hat.

Danke für deinen Kommentar auch wenn ich ihn nicht direkt beantworte ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Lars,<br />
ich wurde unlängst gefragt, ob Tools einen Einfluss auf eine Organisation bzw. die Menschen ausüben können. Ich war zunächst verwundert, weil das ja technikdeterministischer Häresie gleichkommt. Andererseits &#8211; angestoßen durch die Frage, quasi getriggert &#8211; bin ich doch der Meinung, dass Tools scheinbar einen Einfluss haben. Wobei unklar bleibt, wieweit ein sozialer, kultureller Kontext das Tool schon vorgefertigt hat.</p>
<p>Danke für deinen Kommentar auch wenn ich ihn nicht direkt beantworte <img src='http://randgaenge.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>By: lars</title>
		<link>http://randgaenge.net/texts/social-software-eine-emanzipation/comment-page-1/#comment-617</link>
		<dc:creator>lars</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2006 13:22:56 +0000</pubDate>
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		<description>Für mich stellen sich hier einige Fragen, ich würde hier dennoch hier nur eine stellen (für die anderen verweise ich auf mein Blog): Hat die Blogosphere tatsächlich das Bewusstsein einer virtuellen Klasse und damit auch einen sozialen Agenten der Emanzipation? Oder müssen wir stärker den Anschluss an Bewegungstheorien suchen, um einen Blick auf die Emanzipation durch Social Software zu bekommen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich stellen sich hier einige Fragen, ich würde hier dennoch hier nur eine stellen (für die anderen verweise ich auf mein Blog): Hat die Blogosphere tatsächlich das Bewusstsein einer virtuellen Klasse und damit auch einen sozialen Agenten der Emanzipation? Oder müssen wir stärker den Anschluss an Bewegungstheorien suchen, um einen Blick auf die Emanzipation durch Social Software zu bekommen?</p>
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		<title>By: Thomas N. Burg</title>
		<link>http://randgaenge.net/texts/social-software-eine-emanzipation/comment-page-1/#comment-614</link>
		<dc:creator>Thomas N. Burg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2006 13:59:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke der Idee der zentralen Plattform zu widerstehen, aber zentral Daten/Relationen - die dezentral generiert und gespeichert werden - zur Verfügung zu stellen ist ein Issue.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke der Idee der zentralen Plattform zu widerstehen, aber zentral Daten/Relationen &#8211; die dezentral generiert und gespeichert werden &#8211; zur Verfügung zu stellen ist ein Issue.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Helge</title>
		<link>http://randgaenge.net/texts/social-software-eine-emanzipation/comment-page-1/#comment-613</link>
		<dc:creator>Helge</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2006 13:17:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://randgaenge.net/social-software-eine-emanzipation/#comment-613</guid>
		<description>Hallo Thomas N. Burg,

ein sehr interessanter Artikel, vielen Dank dafür.

Menschen miteinander kommunizieren und diskutieren zu lassen ist mit Sicherheit ein wichtiger richtiger Schritt in Richtung emanzipierte Gesellschaft. 
Doch sind die Möglichkeiten in der bekannten Form von â€žSocial Software&quot;, wie wir sie kennen,  klar begrenzt. 
Nur zu reden und Themen zu diskutieren wird auf Dauer nicht reichen, um Menschen zu binden. Der Nutzen ist zu gering. In Blogs und auch Foren wird geschimpft, geflucht, beleidigt, heraus kommt am Ende oft nicht viel Produktives und nach zwei Tagen findet man nichts wieder. Es gründet sich daraus kein Verein, keine neuen Unternehmen, Organisation in der die Gleichgesinnten aktiv handeln und etwas Großes bewegen wollen.

Die Menschen müssen, meines Erachtens, mehr geboten bekommen, als eine starre Präsentation-, Diskussions- und Kommunikationsplattform.

Die Menschen müssen sich auf einer Plattform individuell präsentieren, kennen lernen, kontaktieren, diskutieren, organisieren, weiterbilden, Projekte anstoßen, Ideen und Hobbies austauschen, neue Jobs und Perspektiven finden können.
Sie müssen die Möglichkeit bekommen ihr brachliegendes Potenzial und ihre Ideen aktivieren und nutzen zu können. 

Ich denke, das ist die Herausforderung der nächsten Jahre, durch neue Lebensqualifikationen mehr Lebensqualität und damit auch mehr Selbstvertrauen und Emanzipation zu entwickeln. Für sich und die Gesellschaft.

Liebe Grüße
Helge</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Thomas N. Burg,</p>
<p>ein sehr interessanter Artikel, vielen Dank dafür.</p>
<p>Menschen miteinander kommunizieren und diskutieren zu lassen ist mit Sicherheit ein wichtiger richtiger Schritt in Richtung emanzipierte Gesellschaft.<br />
Doch sind die Möglichkeiten in der bekannten Form von â€žSocial Software&#8221;, wie wir sie kennen,  klar begrenzt.<br />
Nur zu reden und Themen zu diskutieren wird auf Dauer nicht reichen, um Menschen zu binden. Der Nutzen ist zu gering. In Blogs und auch Foren wird geschimpft, geflucht, beleidigt, heraus kommt am Ende oft nicht viel Produktives und nach zwei Tagen findet man nichts wieder. Es gründet sich daraus kein Verein, keine neuen Unternehmen, Organisation in der die Gleichgesinnten aktiv handeln und etwas Großes bewegen wollen.</p>
<p>Die Menschen müssen, meines Erachtens, mehr geboten bekommen, als eine starre Präsentation-, Diskussions- und Kommunikationsplattform.</p>
<p>Die Menschen müssen sich auf einer Plattform individuell präsentieren, kennen lernen, kontaktieren, diskutieren, organisieren, weiterbilden, Projekte anstoßen, Ideen und Hobbies austauschen, neue Jobs und Perspektiven finden können.<br />
Sie müssen die Möglichkeit bekommen ihr brachliegendes Potenzial und ihre Ideen aktivieren und nutzen zu können. </p>
<p>Ich denke, das ist die Herausforderung der nächsten Jahre, durch neue Lebensqualifikationen mehr Lebensqualität und damit auch mehr Selbstvertrauen und Emanzipation zu entwickeln. Für sich und die Gesellschaft.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Helge</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: robert matzner</title>
		<link>http://randgaenge.net/texts/social-software-eine-emanzipation/comment-page-1/#comment-5</link>
		<dc:creator>robert matzner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2006 21:42:37 +0000</pubDate>
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		<description>hallo thomas,

schon lustig, wen man so im internetz wiederfindet!

ich denke, wir haben uns das letzte mal vor ungefähr 20 jahren gesehen - wahrscheinlich sagt dir mein name eh nix mehr - wurde damals auch bobby genannt.

ich kann mich nur erinnern, daß du damals volkswirtschaft studiert hast. nun der text weiter oben läßt mich eher auf einen intelektuellen soziologen tippen - aber das ist ja kein widerspruch!

good luck!

robert (bobby)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo thomas,</p>
<p>schon lustig, wen man so im internetz wiederfindet!</p>
<p>ich denke, wir haben uns das letzte mal vor ungefähr 20 jahren gesehen &#8211; wahrscheinlich sagt dir mein name eh nix mehr &#8211; wurde damals auch bobby genannt.</p>
<p>ich kann mich nur erinnern, daß du damals volkswirtschaft studiert hast. nun der text weiter oben läßt mich eher auf einen intelektuellen soziologen tippen &#8211; aber das ist ja kein widerspruch!</p>
<p>good luck!</p>
<p>robert (bobby)</p>
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