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thomas n. burg - on social media and its benefits for us, and sometimes gossip.

technologyLog Mission Statement

Know-how => know-where + know-who

Mission: die Online-Plattform ist Teil einer Initiative der beginnenden Vernetzung der einzelnen Akteure im Bereich … der Republik Österreich.
Die Nutzung dieser Plattform richtet sich primär an die Knowledge Worker in den einzelnen Organisationen, soll aber allen Stakeholdern zur Verfügung gestellt werden.

Die Idee der Plattform ist es Know-how, Erfahrungen, Daten, Kontakte, wissenschaftliche Informationen, News, Berichte und gesetzliche Informationen und Kommentare zu teilen,
Dies geschieht vor dem Hintergrund einer verbesserten Dienstleistung gegenüber den jeweiligen Zielgruppen.
Die Plattform soll ein Pilot für eine Infrastruktur einer interorganisationalen Wissens-Strategie werden.

Im Zuge des Projektes geht es v.a. um die Verknüpfung existenter Projekte, Ressourcen und Akteure, nicht um die Schaffung von neuen Inhalten.

Es handelt sich daher sicherlich um ein technologisch anspruchsvolles Projekt, wobei die wirkliche Herausforderung im kulturellen und organisatorischem Wandel liegt, der essentiell für das Gelingen dieses Projektes - kurzfristig und auf lange Sicht - ist.

Bsp einer webbasierten Knowledge-Community für das britische Gesundheitswesen.
NIMH in UK
http://headshift.com/archives/blogtalk/blogtalk_web.htm

Bsp. des Einsatzes von einer weblogbasierten Umgebung im amerikanischen Verteidigungsministerium.

[...]Traction TeamPage software as part of an initiative to accelerate communication within the DOD Test and Evaluation programs.
“[...] Defense officials hope the initiative will identify technologies that speed up net-centricity and can be scaled across the entire department.”
http://www.fcw.com/fcw/articles/2003/1103/web-blog-11-04-03.asp

Übergeordnete Ziele von Social Software:

- Gruppenbildung
- verteiltes kollaboratives Arbeiten
- Netzwerkawareness
- Beschleunigung von Informationstransfer
- Reduktion von Kommunikation
- leichtgewichtiges Wissensmanagement
- Kontextualisierung von Wissen
- Toolkit für Knowledge Worker

1 Wovon ist die Rede?

1.1 Begriffe

Soziotechnisch relevantes Glossar

1.1.1 Social Software

ist die Weiterentwicklung der Verwendung von Informationstechnologie. Statt der Produktivitätsoptimierung via Textverarbeitungsprogramme, Buchhaltungssoftware, Grafikprogrammen etc. steht die (dezentrale, dislozierte) Verbindung von Menschen und Maschinen im Vordergrund.

Social Software legt mehr auf Prozesse und Beziehungen wert, weniger auf die Inhalte selbst. Die Kommunikation steht im Zentrum.

Die konstituierenden Elemente von Social Software sind:

- Kommunikation
- Relation (Netzwerk)
- Information
- Kontext

1.1.2 Weblog

Weblog setzt sich zusammen aus “Web” und “Logbuch”. Das Wort steht für eine Technologie (Content-Management-System) und ein Format (chronologisch geordnet, der aktuellste Beitrag steht am Kopf einer Seite, i.d.R. von einer Person betrieben.
Metaphern: Online Tage(Notiz)buch bzw. Filter.

1.1.3 Wiki

Wiki=hawaianisch und steht für schnell.

Ein Wiki ist ein Webpublishing-System, dass auch einfache und schnelle Weise das Editieren von Texten erlaubt. Durch eine Versionsgeschichte besteht keine Gefahr des Datenverlustes, zusätzlich hat man eine Dokumentation.

Bekanntestes öffentliches Beispiel Wikipedia (Ars Electronica Preisträger 2004)

1.1.4 RSS
=Really Simple Syndication (Rich Site Summary)

Technisch: ein Austauschformat, welches Inhalte zwischen verschiedenen Systemen austauschbar macht. Dabei das Layout nicht mittransportiert, sondern nur den Inhalt.

Nutzung: Syndizierung/Abonnement von Inhalten in eigene Intra-, Extra-, Internet-Seiten.

Lesen in eigenen News(RSS)Readern

Vorteil: geringere Datenmengen, schnelle Verbreitung von Inhalten/News, bessere Informationsverarbeitung, da übersichtlicher. Aktualisierung in regelmäßigen Intervallen

1.2 Thesen

Competitive Intelligence

Wissens is dann intelligibel, wenn es kontextualisiertes Wissens ist, dass prozess- und menschorientiert ist. Eine Knowledge Community unserer Prägung ist keine Datenbank,sondern eine zwischenmenschlich inspirierte gemeinsame Austauschumgebung. Ein Ablage, die auch später hinzugekommenen die Orientierung in inhaltlichen, personellen und zeitkritischen Angelegenheiten erlaubt.

Collaborative Filtering

Unterstützt bei der Generierung von Sozialem Kapital (durch Interaktionen und einfache Regeln (vgl. Emergenztheorie)) für eine effiziente und konstruktive Zusammenarbeit.

Modell: Communites of Practice

Kompetenz im Bereich Informationsmanagement für die Mitarbeiter und die beteiligten Organisationen.

1.3 Differentialdiagnose

Die anvisierte Knowledge Community unterscheidet sich von den angeführten Begriffen indem sie die Beziehungsebenen, den Kontext, die soziale Komponente in den Mittelpunkt stellt und Anleihen aus all den genannten Systemen heranzieht um daraus das passende Environment zu schaffen.

1.3.1 IntranetErsatz?

1.3.2 ProjektDokumentation?

1.3.3 CMS?

1.3.4 Wissensmanagement?

1.3.5 Dokumentenmanagement?

1.3.6 EmailErsatz?

1.3.7 Newsmanagement?

1.4 Nutzen der Plattform


Der Nutzen eine webbasierte Knowledge-Community umfasst alle Stakeholder.

1.4.1 Für Organisationen


Den einzelnen beteiligten Organisationen liefert es via ihre Knowledge Worker bessere, abgeglichen Informationen und Daten und Dokumente. Die Organisationsgrenzen werden durchlässig dort wo es zu Nutzen aller beteiligten ist. Und es liefert zufriedenere, weil produktivere, weil besser qualifizierte MitarbeiterInnen.

1.4.2 Für Nutzer


Die aktiven NutzerInnen (Knowledge Worker) haben die Möglichkeit Informationen, Daten, Erfahrungen effizient zu teilen. D.h. durch die Vernetzung und den kollaborativen Raum reduziert sich (redundante) Kommunikation. Das Prinzip der kollaborativen Filter generiert nicht nur eine inhaltliche, thematische, chronologische und individuelle Ablage, sondern - und hier liegt der eigentliche Wert - verbindet den einzelnen Knowledge Worker mit seiner Peer Group. Die Steigerung der Produktivität und Qualität ergibt sich durch die Reduktion redundanter Kommunikation und die Vernetzung der Akteure.
Darüberhinaus bietet ein derartiges System die Gelegenheit Self-Promotion als relevanter Wissensträger innerhalb der Organisation und ausserhalb. Die Daten gehören immer dem/r Akteur/in.

1.4.3 Für das System


Kommunikative Reibungsverluste werden reduziert. Handlungsanleitende Informationen und Daten stehen (peer-group gefiltert) zentral zur Verfügung. Reduktion des Aufwandes für die Verwaltung der Kommunikationsakte und Dokumente.

1.4.4 Öffentlichkeit


Für die Öffentlichkeit erhöht es die wahrnehmbare Serviceleistung. Bzw. wenn strategisch gewünscht, können Teile der Plattform öffentlich zugänglich gemacht werden. Ziel ist dann eine stärkere Involvierung bzw. verbesserte Kommunikation mit den Zielgruppen.

2 Ziele des Projektes und Erfolgsfaktoren

2.1 Prototyp

Funktionierender (in sozialer, technischer und workflow-Hinsicht)

2.2 Betrieb einer kooperativen, interorganisationalen Plattform

Thesen für den Betrieb einer solchen, inklusive der Option einzelne Bereiche öffentlich zu führen.

2.3 Sozio-technische Rahmenbedingungen

Kenntnisse darüber für eine virtuelle kooperative interorganisationale Plattform.

2.4 interorganisationale Lernprozesse

Erste Einblicke

Kontakt: Thomas N. Burg at http://randgaenge.net -
email